Dienstag, 9. Februar 2010

Die Geocaching Diät

Chasing family dreams: der etwas modifizierte Zeitvertreib.

gcdiaet

Nicht nur Statistik - Freunde zählen täglich ihre Caches, auch andere quälen sich mit der Relation von gefundenen Caches und dabei vergangenen Tagen. Da sind auch die DiätspezialistInnen, die Geocaching zum Abnehmen nutzen. Martin Pedersen definiert es an seinem ersten Diättag folgendermaßen: 998 Geocaches – 2494km on foot – 100lbs – 364 Days!
Wer will, kann seine Erfolge mitverfolgen. Wir halten derzeit bei Tag 22: 938 Geocaches – 2355 km on foot – 88lbs – 343 Days! Eine ausgeglichene Statistik, würde cachecache meinen, oder? Mehr darüber zu hören auf dem neuen Podacher Podcast no. 255. Wir wünschen jedenfalls viel Erfolg, beim Finden wie Verlieren! Go Martin, go!

Montag, 8. Februar 2010

Versteckte Botschaften

für Geocacher.

Das Buch erschien vor fast einem Jahr, aber erst heute ist cachecache durch einen Artikel in telepolis darauf aufmerksam geworden: Versteckte Botschaften. Die faszinierende Geschichte der Steganografie von Klaus Schmeh.

Aus der Beschreibung des Buches:
Geheimtinte, Mikropunkte und Akrostichen sind nur drei von vielen Beispielen für das Verstecken geheimer Informationen. Experten bezeichnen dieses Datenverbergen als Steganografie. Dieses Buch nimmt Sie mit auf eine spannende Reise durch die Kulturgeschichte der Steganografie. Sie werden staunen, welche unglaublichen Tricks Menschen erfunden haben, um Geheimnisse vor den Augen Unbefugter zu verstecken.
Das sollte wohl auf die Wunschliste der Mystery - Afficionados!

Sonntag, 7. Februar 2010

Track the Google Tracker

FAT

Diejenigen verfolgen, die uns verfolgen: wer will das nicht. Jetzt können wir diesen Wunsch wahr werden lassen, dank FAT. Die KünstlerInnengruppe FAT -Free Art & Technology hat einem Google Street view Car einfach ein kleines GPS tracking device verpasst und seine Spuren durch Berlin verfolgt. Wer will, kann die Mädels und Jungs von Google auch via twitter verfolgen. Den Tip gegeben hat netzpolitik.

fffffat

Facebook und cachecache nerven

facebook

Cachecache meint nicht nur Facebook selbst, welches mit seiner mangelnden Datendiskretion, Intransparenz und seinem Werbemissbrauch bei cachecache ausgespielt hat.
Zunehmend zerrt an meinen Nerven auch, dass Links auf Facebook führen und nicht mehr auf eine frei zugängliche Website. Das ist auch zunehmend in der Geocacher Community der Fall. Als Beispiele dafür sind mir sowohl ein sonst vorzügliches arbeitendes Geocaching Shop aufgefallen als auch das ohnehin durch die Ereignisse des letzten Jahres schon angepatztes Megaevent Zollverein.
Bleibt uns nur zu wünschen, dass Facebook als Hype an uns vorüberziehen möge; oder endlich eine akzeptable Datenschutzpolitik betreibt, die es zuläßt, sich dort auch ohne Datenraub einloggen zu können.

Im Übrigen nimmt sich auch cachecache an der Nase und wird mittelfristig seinen twoday host verlassen: ermöglicht dieser doch kein freies Kommentieren, ohne sich vorher einloggen zu müssen. Leser hatten verstärkt diese berechtigte Kritik geäußert. Ich brauch bloss ein wenig Zeit zur Migration der Datenbestände und dann ist cachecache woanders.

Sonntagsbeschäftigung

bei Nasschneefall. Die Gummiabdeckung kommt immer runter - ich hoffe, die Behandlung funzt jetzt und der Kleber hält, was er verspricht: elastisch zu sein, Power zu haben und kälte-/hitzebeständig zu sein.

repair

Samstag, 6. Februar 2010

FTF: Über die Grenzen (Wien)

Einstweilen zum Knobeln, bis der Wiener Geocache vom Reviewer gepublished wird:

kids
Abb.: Die aufgeweckte Wiener Jugend erforscht den Einfluß von Schädlingen auf die gesuchte Pflanze.

Auf den Spuren einer Pflanze, die die Geschichte der Menschheit wesentlich geprägt hat. Der Cache ist kinderwagentauglich und in unmittelbarer Nähe eines Radweges.

Schreibtischarbeit:

1. Die bislang ältesten Spuren der Pflanze wurden in einem außereuropäischen Gebirgszug gefunden. Wie heisst dieser? Anzahl der Buchstaben = A
2. Die Pflanze hat im europäischen Raum eine Vielzahl regionaler Bezeichnungen. Der in einer slawischen Sprache gebräuchliche Name ist ursächlich mit dem eines Landes in Deutschland verwandt. Wie heisst dieses? Anzahl der Buchstaben = B
3. In Wien pflegt/e man ein schlecht sitzendes Kleid mit einem Wort zu bezeichnen, in dem unsere Pflanze enthalten ist. Wie viele Buchstaben hat dieses Compositum? Anzahl der Buchstaben = C
4. Die Pflanze gibt es auch in Blau. Diese Sorte trägt ihren Namen nach einer Schweizer Stadt, deren Name aus zwei Teilen besteht. Anzahl der Buchstaben = D

5. Berechne nun einen der 23 Wiener Gemeindebezirke nach folgender Formel: (A+B+C+D) - 19 = Nummer des Bezirks
6. An der südöstlichen Grenze dieses Bezirks findet sich in der Nähe einer Tankstelle eine Gaststätte, deren Namen auch eine alpine Landschaft bezeichnet. Begib dich dorthin.

Feldarbeit:

Um zu dieser Gaststätte zu kommen, müsstest du eine Einfahrt in ein Betriebsgelände passieren. Du aber suchst rechts von dieser Einfahrt ein kleines Gebäude, an dem ein Schild mit dem Namen dieser Pflanze angegeben ist. Auch andere Lebensmittel wurden einst dort verkauft. Dort bist du am Ziel. Viel Spaß beim Knobeln.

Über die Angabe des Schwierigkeitsgrads im Kommentar wäre ich dankbar!

Interessante, irre und nervige Erklärungsversuche

für möglicherweise Geocaching und Fasching (Fastnacht, Karneval).

tb_roternarr

Die hat cachecache kürzlich und durch Zufall im internetz gefunden. Ein Wanderer wirbt um Mitwanderer. Er hat ein neues Spiel erfunden:

Beispiel 1:
Dies ist eine Gruppe von Wanderen, die sich dem Wandern mit GPS verschrieben haben. Hier geht es darum, mit dem GPS ganz gezielt Orte zu erwandern. An diesen Orten findet man in der Regel eine kleine Hinterlassenschaft von einem anderen Wanderer. Diese darf man sich mitnehmen und muss aber eine eigene Sache hinterlegen, damit der nächste Wanderer auch wieder was findet.
Wo erfährt man über diese Orte? Nun die stehen im Internet. Ich werde unter Links immer neue Links hinzufügen. Also bis dann, vielleicht wandern wir mal zusammen.

Und weil wir gerade bei einfachen Erklärungsversuchen sind: warum den GPS nicht auch mit einer Geburtstagskarte vergleichen:
Each friend is like a satellite, sending me a card. All of the cards arrive on my birthday. I can look at the postmark and make an estimate how far away I am from the sender by the amount of time between the postmark and my birthday.
Immerhin: alles immerhin noch kurzweiliger zu lesen als die ewigen Medienberichte, die von der modernen Schnitzeljagd labern. Wo ist denn das Schnitzel, ihr Medienköche und ewigen Faschingsnarren?

Freitag, 5. Februar 2010

Cyber Clean

Aus dem Fundus des Überflüssigen.

cyberclean

Nein, hier sind nicht jene PolitikerInnen gemeint, die mit dem Internet das versuchen, wass ihre VorgängerInnen früher erfolglos mit den Printmedien probiert haben. Wir meinen auch keine Software, wie sie von den netten Regierungen in Beijing und Teheran mit kräftiger Unterstützung internationaler Softwareriesen benutzt wird.

Wir verweisen schlicht und einfach jenes Produkt, welches kürzlich Erika Jean besorgt hat und bei dem man sich an das bewährte Nasskaltekeligschlapprigeetwas aus Kindertagen erinnert. Und wir hätten es gerne ausprobiert, jenes Cyber Clean und gerne gesehen, ob es auch die lieben Kleinen anzieht.

Andrerseits, die Seitenabdeckung aus Gummi an meinem Garmin Etrex hat sich ohnehin schon davongemacht. Viel Saugkraft kann der nicht mehr vertragen. Also doch lieber das Schlapperklumpert an die Wand werfen?

Donnerstag, 4. Februar 2010

Geovince, der Mann fürs Grobe

Neuigkeiten von Grundsprech.

Nach den lebhaften Diskussionen der letzten Wochen, in dem sich so manche Individualcacher ob der vielen medialen und umweltschützerischen Zumutungen maßlos erregt hatten; nach dem erinnerungsbetonten Ringen um die schönen glücklichen Cacherjahre, die schon so lange zurückliegen; und nach den grundsätzlicen Zweifeln an der Geheimhaltungsplicht unserer Zunft: endlich ein Hoffnungsschimmer am Horizont.

Grundsprech hat die Initiative ergriffen. Mit Geovince wurde einer der härtesten und erfolgreichsten Reviewer zum neuen Spokesman der uneinigen Community gewählt bestimmt. Geovince, wir zählen auf dich!

geovince3

Mittwoch, 3. Februar 2010

David J. Ulmer und der Umweltschutz

beever

Lese gerade das 2004 erschienene Buch von Erik Sherman: Geocaching. Hike and Seek with your GPS. Spannend was er hier über die Anfänge des Geocachens zu berichten weiss:

Dave J. Ulmer, der mit dem ersten Placement eines stash als Begründer des heutigen Geocaching gilt, habe sich schon rasch von seinen Gründerkollegen zurückgezogen, vor allem aus Umweltschutzgründen. Davon berichtet in einer deutschen Übersetzung eines Eintrags in der Enzyklopädie von nationmaster auch geocaching-kurpfalz:
Bereits in der frühen Phase des Geocachings überkamen Ulmer Zweifel, was das Spiel betraf. Er machte sich Sorgen über die Gesetzeskonformität, z.B. was etwaige erforderliche Genehmigungen oder auch ökologische Schäden anging. Auch die Kommerzialisierung des Spiels sah er als Problem. Bereits am 12. Juni 2000, gerade 6 Wochen nach seiner Erfindung , schrieb Ulmer, „Man erkennt die Probleme eines Sports nicht, solange man nicht wirklich tief genug involviert ist ...“.
Wenige Tage später schrieb er, „Stellt euch vor, ihr geht einen schmalen Pfad durch den Wald und eure Füße verschwinden fast im Farn. Während der Weg sich so durch den Wald schlängelt, kreuzt er eine große Lichtung, ebenfalls mit Farn bestanden. Inmitten der Lichtung liegt ein großer Baumstamm auf den man sich setzen kann Und von dem Baumstamm aus hat man eine wundervolle Aussicht auf die umliegenden Berggipfel.“
„Was für ein großartiger Platz für einen Geocache! Der Baumstamm ist gerade mal 100 m vom Weg entfernt. Der Geocacher versteckt seine Box unter dem Stamm und notiert sich die Koordinaten für die Veröffentlichung im Internet.“
„ ... Zehn Jahre später ... Die Lichtung ist jetzt durchzogen mit Trampelpfaden, die aus allen Richtungen auf den Baumstamm zuführen. Das Farn ist vollständig niedergetrampelt. In einem Umkreis von 10 m um den Baumstamm ist nur Matsch. Die Initialen vieler Geocacher sind in den Baumstamm geritzt. Der Cachebehälter ist noch vorhanden, aber leer .....“
Am 17. Juni schrieb der Erfinder des Geocachings, „OK, OK. Ich gebe auf. Jegliche Weiterentwicklung des Sports Geocaching sollte sofort aufhören.“

Sherman verweist in diesem Zusammenhang auch auf die internen Meinungsverschiedenheiten (Ulmer versus Jeremy Irish), die mit der Kapitulation Ulmers, der sich auch gegen die Kommerzialisierung des Unternehmens gerichtetet hatte, endete. Davon ist auf der auf der Website von Geocaching.com angebotenen Geschichte des Geocachingnaturgemäß nicht die Rede.

Die Verdrängung der offenen Diskussion des Themas geht also schon auf die Anfangszeiten des Geocaching zurück, wiegt schwer im Weggepäck und rächt sich heute umso mehr. Das macht auch ein Stück weit die beleidigten Reaktionen eines Teils der Community erklärbar, wenn Ihnen das Thema nun zunehmend wieder ins Bewußtsein gerückt wird. Und viele der Reviewer können aus abverlangter oder selbst auferlegter loyalität zum Unternehmen nur hilflos auf die Einhaltung der Gesetze verweisen.

Wer sich übrigens für die Anfänge des Geocachens interessiert, zwanziger.de hat da Einiges an Fakten zusammengetragen.

Dienstag, 2. Februar 2010

Der Schrei nach Liebe im Herzen Wiens

Unsere Dosen brauchen Liebe, viel Liebe. Haben sie doch mitunter ein schweres Leben: Wetter, Bauarbeiten und Zerstörmuggels setzen ihnen schwer zu. Da wiegt es umso schwerer, ob sich ihre Owner um sie kümmern. Cachecache hat sich umgeschaut, in Wien Zentrum, seinem bevorzugten Mittagspausencacherevier.

Das Bild ist ein vielschichtiges. Freilich, es gibt die groben Vernachlässiger (daher Rot!!) und die leicht Säumigen (Blau!), aber auch jene die den Cache aus gutem Grund disablen und in einem Einzelfall sogar ein Ersatzlog anbieten (Grün).

So schlecht ist das Bild doch gar nicht, bei der Cachedichte im Wiener Zentrum: nur 9 Caches disabled (die Mysteries nicht eingeschlossen). Daher bitte keine Pauschalurteile, wenn man wieder mal vergessen hat, den GPSr upzudaten.

cachecache

tickert über die subkulturen des geocachens aus wien und wil.

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CACHECACHE TWITTERGASMS

FRISCHE DOSEN IN WIEN UND UMGEBUNG

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Wichtige Ressourcen

Austrian geocache map: aj-gps.net, die Österreich Statistik.

Cache judge: Bewertungen von Geocachern für Geocacher.

Cachelabel Generator: Vorlagen für diverse Cache Labels.

Dekodiertool: Vom Buchstabenwert bis zum Morsecode.

Cachewiki: Das Wiki rund ums Geocaching.

Geocache.at: Das Blog von aj-gps.net.

Geocaching: Quick Search: Schnellsuche auf gc.com.

Geochecker: Prüf die errechneten Mystery Koordinaten.

Geolex: Geocaching Lexikon in Englisch.

Garmin Österreich: Der Firmenauftritt.

GeoKrety Track deine Reisenden, kostenlos.

Koordinatenumrechner: Ein Service von Dennis Heitmann.

MapsnTrails: Kostenlose Tools und Karten für den Garmin.

Official Seal Generator: Rundstempel Generator.

Reviewer.at Es gibt sie auch in Österreich, die Reviewer!

Statbar Modifier: Ein Statistik Generator (E).

Swiss Geocache Schweizer Informationsportal.

Wikipedia: Geocaching: Die deutsche Seite.

Wetter

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