Mittwoch, 18. März 2009

Medienbericht Salzburger Nachrichten

Nachdem deutsche Medien ja schon sehr lange übers Geocachen berichten, hat es nun auch Österreich geschafft: ein nicht gerade temparamentvolles Video der Salzburger Nachrichten
Hingewiesen hat 8008 im Österreichischen Geocaching Forum.

They lost a lost place!

lostplace

Ein empörtes Fauchen geht durch so manche Geocaching Weblogs in Deutschland: Man hat uns den lost place gestohlen! Verrat! Geocaching.de hat uns an den Platzhirschen ausgeliefert!!!
Verweigerung und Protest. Klandestines Verhalten. Ab nun nur mehr Untergrund. Die Location von Lost Place Caches am besten unter der Hand weitergegeben. Die Cacher als Lost Place Guerilla. Man lese bei cache-lost (pardon: test!) -dummies nach, und auch bei 4lagig-deluxe.
Ist das nicht einem lost Place angemessener als stolzes Führen von Listen und öffentlichem Prahlen? Was den Zauber jener verrufenen Orte möglicherweise ausmacht, mag folgender Nachruf auf einen anderen lost lost-place (Hinweis: die dosenfischer) demonstrieren:





Dienstag, 17. März 2009

Rudelcachen: nein, danke!

meeveo

Aufgerufen wird von meeveo, laut Selbstdefinition und in aller sprachlichen Grausamkeit "die Mitcachezentrale zum Rudelcachen" (brrrrrrr!) ein neuer Logoentwurf, weil man offenbar am alten so leidet. Der Ruhrcacher weist uns darauf hin. cachecache würde zur versprochenen Prämie sogar noch etwas dazulegen, könnte man auch in Zukunft mit entsprechend feinerer sprachlicher Klinge agieren. Rudelcachen - nein, danke!

Garmin Oregon mit Kamera?

Die dosenfischer haben darauf hingewiesen:
Rumor has it (as recently reported by Engadget.com) that Garmin will soon be introducing a couple of new Oregon series GPS receivers with built in digital cameras. As you may know, the Oregon series is the latest handheld series of Garmin GPSr. They are quite streamlined, utilize a touch screen and for all you geocachers out there, they allow for paperless geocaching.
schrieb der consumers electronic examiner [E] gestern. Eine interessante Idee in Richtung vereinfachtes geotagging [D].

Montag, 16. März 2009

State of the Map Konferenz

stateofthemap

Der nächste Sommer kommt bestimmt, und wer statt egoistischem cachencachencachen auch ein wenig für die Allgemeinheit und frei verfügbare Karten tun will; wer auch Amsterdam mag und in den Konferenzpausen auf Entdeckungsjagd in Holland gehen will, dem mag die folgende Konferenz ans Herz gelegt werden:
State Of The Map ist die jährlich stattfindende internationale Konferenz von OpenStreetMap, der freien Wiki-Weltkarte. Die Konferenz findet diesen Sommer zum dritten Mal statt, diesmal in Amsterdam am 10.-12. Juli. Zum ersten Mal wird die Konferenz drei vollständige Tage andauern.
Mehr davon auf der Website der 3. Internationalen Street Map Konferenz auf die netterweise opengeodata hingewiesen hat. Und wer vom 10. - 12. Juli schon besseres zu tun hat als sein Konferenzpapier dort zu vertreten, kann einfach nur auf das entsprechende Wiki surfen und von der Arbeit anderer profitieren.

Geoteambuilding: was ist denn das?

Geoteaming™ is a team-building experience that combines the latest technologies with outdoor adventure to create a high-tech treasure hunt. Based on the international sport of geocaching, Geoteaming is a unique and exciting adventure for your team.
Also, ich weiß nicht: braucht man zum sgn. Teambuilding wirklich so eine Website und ist das nicht alles sehr auf Erfolgsgeneration getrimmt? Und heisst Teambuilding denn hierzulande nicht einfach: Gemeinsam etwas unternehmen ..... ? Und was bitte, ist denn dann Geoteambuilding? Au Mann, keep it straight and simple, please! Welche Antworten wirst du wohl auf deine Frage kriegen, Stivekl08 ?

Sonntag, 15. März 2009

Tim Berner

ist hier auf Ted mit dem Vortrag (E): The next Web of open, linked data zu hören und zu sehen. Aufmerksam gemacht darauf hat uns OpenGeoData:

Fast ein Dosenmuseum

Die Filmdose bzw. "the 35 mm", wie die Amerikaner das beliebte Ding nennen, hat nun über den eigentlichen Einsatz als Mikrocache hinaus von Termite2712 ein besonderes Denkmal erhalten und das sogar als Regular:
Da aufgrund der digitalen Fotografie die Filmdosen langsam knapp werden, aber dennoch immer wieder benötigt werden, gibt es hier die Möglichkeit, Micros zu bekommen. Es handelt sich um einen Drive In - sozusagen einen: "Drive in and pick up a Micro".

Freitag, 13. März 2009

Magnetcocktail

Jetzt, wo das Wochenende naht, strebt der gemeine Cacher wieder ins Freie. Die Frage, ob Magnet oder nicht wird wieder virulent. Da fragt man/frau sich: Will it blend? Bitte um erhöhte Aufmerksamkeit für das dieswöchige Tutorial:

Reviewerschicksal

Bezahlung für die Reviewer wäre für alle Seiten von Vorteil: Die Reviewer hätten eine angemessene Aufwandsentschädigung für ihren Job. Die Reviewer könnten böse Mails einfacher verkraften, weil sie ja fürs Lesen Geld bekommen. Ich kenne das aus dem Kundensupport unserer Firma, die Leute dort verkraften böse Mails tagtäglich und werden weder verrückt noch beginnen sie plötzlich, ihre ganze Umwelt zu beschimpfen.
Man spricht darüber. Andrerseits holen andere zum Gerichtsprozeß aus und fragen: DID YOU EVER HAVE PROBLEMS GETTING A CACHE PUBLISHED ? THIS IS YOUR CHANCE TO SAY "THANK YOU" FOR THAT!
Inzwischen übt sich ein Teil der österreichischen Reviewerszene in Demut und strebt nach neuen Ufern:
Manche fragen sich sicherlich, was das Ziel deser Website ist. Was kann es noch geben, was es nicht schon im Zusammenhang mit Geoaching (in Österreich) gibt? Nun diese Frage lässt sich leicht beantworten ... so gut wie alles. Auf unserer Suche in den unendlichen Weiten des Internetzes haben wir eine Vielzahl an privaten Webistes, Blogs, Podcasts und Portalen entdeckt die sich dem Thema Geocaching in irgendeiner Weise annehmen. Es gibt also schon eine Vielzahl von Website-Betreibern, die alles tun um das für sie Wesentliche im Internet zu präsentieren ... Aber ist das bereits allumfassend?...

WikiLoc als Google Earth Layer

wikiloclayer

Trails auf WikiLoc werden in Zukunft auch als Google Earth Layer verfügbar sein, berichtet das WikiLoc Blog. Das kommt gerade recht für das österliche Geocaching und Weitwanderevent am Schwabenweg. Ein Testbericht folgt.

Donnerstag, 12. März 2009

Mediacaching

Mediacaching ist die Schatzsuche des 21. Jahrhunderts. Multimediale Schatzkarten führen Dich mit Videos, Audios, Bildern und sogar 3D-Modellen zu Verstecken draussen in der Natur und in der Stadt. Mit Hilfe Deines eigenen GPS-Handys kannst Du wertvolle Schätze heben, Objekte davon mitnehmen und austauschen.
Die Universität zu Köln bastelt derzeit an einer Plattform, die sich mediacaching nennt und die im Rahmen des EU-Forschungsprojekts "Citizen Media" (Eigendefinition: European research project to enable non-professional users to co-create networked applications and experiences with user-generated content) erstellt wird. Zwei Probeläufe gibt es auch in Wien! Also nichts wie eingeloggt und losgestartet, diesmal ohne den Platzhirschen gc.com.

mediacache

Essay: Die Weisheit der Stubenhocker

freiluft

Ja natürlich, drinnen ist doof. Das gilt insbesondere für die Zunft der Geocacher. Wir haben ja den Vorteil, beides miteinander verbinden zu müssen, das Drinnen und das Draußen sein. Wir wollen, ja wir müssen raus, um den Cache zu erlegen. Es soll zwar auch Theoriecacher geben, doch das sind seltsame Gestalten, obskur und verdächtig, mit wenig Chance auf Akzeptanz. Wir jedoch leben!

Zuerst das digitale Vergnügen vor dem flimmernden Bildschirm: Suchen und ordnen, up- und download, archivieren und posten. Dann die Feldarbeit, die eigentliche Domäne des ewig Suchenden. Wir schwärmen aus an Wochenenden, in den Ferien und während der Mittagspausen. Kraftstrotzende Naturmenschen mit scharfem Blick, sicherem Griff und digitaler Begabung: radelnd, kletternd, wandernd, tauchend, dem Körper das Letzte abverlangend auf der Suche nach dem besonderen Cache mit beeindruckender Fundstatistik. Helden der Postmoderne sind wir, unseren Urahnen, den Jägern und Sammlern verpflichtet, bewaffnet mit allem, was modernste Technik zu bieten vermag: GPSr, Mobile Phone und Digicam. Ein Männersport? Ja, definitiv. Begleitende Frauen führen höchstens Protokoll, schleppen Ersatzbatterien, Thermos wie Pausenbrote und halten die kinder in Schach. Geo-Sherpa go!

Wieder einmal geht es darum die Natur und das Ungewisse zu bezwingen: wie damals im 19. Jahrhundert als die weißen Flecken auf den Landkarten nach Entdeckung riefen. Wir führen unsere Logbücher, gewissenhaft und mit Präzision, wie Kapitäne und Expeditionsleiter: Found. Log. Time. In. Out. TFTC! Die Dose mit Geruchsmarke versehen und weiter zum nächsten Versteck. Mit dem Eintrag in das Logbuch sagen wir allen: wir waren hier nach all der Mühsal des Auf- und Abstiegs, in Regen und Schnee, Staub und Schlamm und die Gefahren mannhaft auf uns nehmend. Kolumbus, Pizarro, Alexander von Humbold und ja, natürlich der Gründervater Dave Ulmer (anno domini 2000). Oh, Magie des FTF! Was bleibt uns Nachgeborenen denn übrig, als die Welt nochmals zu entdecken, den Blick beschwörend auf die Koordinaten fixiert.



Zurück zur Natur und hinaus ins Freie, auf Teufel komm raus: Plastik in der Landschaft ausbringen und dann wieder einsammeln; Löcher in Baumstämme bohren als Vorbedingung der perfekten Camouflage; Munitionskisten halb vergraben und mit Baumstämmen bedecken; Baumschwämme abschlagen, aushöhlen und mit appetitlichem Mikro versehen an ihren Platz zurück hängen; Jungwälder zertrampeln auf der Suche nach Travelbug und Geocoin. Das Wild flüchtet und die Jäger sind erzürnt. CITO, ja, CITO nach jedem Mega Event: denn wir lieben die Natur.

Drinnen ist doof! Aber draußen ist auch doof, vielleicht sogar noch doofer als drinnen: Drive Inns, an denen die freien Parkplätze rar werden, weil langsame Cacher den ständigen Fluß der Entdeckung hemmen; mit Blei und Schwermetall verschmierte Hände, die an Leitplanken entlang in Hohräume fingern blinden Winkel fingern; der berühmte Griff in Vogel- und Hundesch...; ein tiefer Fall im Steinbruch; das Auftauchen von Polizei alarmiert von beunruhigten Bürgern; Kellerasseln und schliesslich: der gemeine Muggel.

Andrerseits: Abenteuer sind immer doof, sowohl drinnen wie draußen. Und Hobbies haben stets auch ihren lächerlichen Aspekt. Und wir sind, in den Augen so mancher, sinistre Sonderlinge mit perversem Geschmack und schlechten Manieren. Damit freilich können wir Cacher leben, sehr gut sogar.

Ich freue mich schon auf kommenden Samstag, wo ich am Kobenzl endlich jenen Fund zu machen hoffe, der mir beim letzten Mal versagt blieb. Es war nach Tagen intensivem Schneefalls. Nach stundenlangem Graben im meterhohen Schnee musste man mir im nahegelegenen Unfallkrankenhaus fast den rechten Zeigefinger amputieren. Mittelschwere Erfrierungen, konstatierte der Arzt, der mir beim Abschied leise zuzwinkerte.

Ich hatte mich als Cacher geoutet. Der dritte an diesem Wochenende, der medizinische Dienste in Anspruch nehmen musste. Es war ein kaltes, sehr kaltes Wochenende. Der Medizinmann flüsterte: Ob ich denn wisse, dass es beim Eingang des Krankenhauses auch einen feinen Mikro gäbe? Er wäre auch mit nur einer Hand zu schaffen. Ich war, das geb ich gerne zu, sehr müde. Geloggt hab ich ihn trotzdem: was denn sonst! Ich war doch ohnehin schon draußen. Und Stubenhocker bin ich beileibe nicht.

Happy Caching!

boehler

Mittwoch, 11. März 2009

Österreichische Bloggerszene

Nicht, dass an dieser Stelle ein eigenartigerter Ösi-Chauvinismus aufkommen soll. Bedauerliches Faktum ist aber, dass die bloggende Cacherszene österreichischer Provenienz so gut wie gar nicht existiert. Das ist bedauerlich und ein ungesunder Zustand, der sich hoffentlich bald bessern wird. Denn selbst in der Schweiz ist die entsprechende Bloggerszene rege. Nur der österreichische Reviewer Tafari erhebt mit einem seriös gemachten und auch von anderen Beiträgern regulär bedienten Produkt auch Anspuch in den Blogrolls der deutschen Blogs. Lasst tausend Blumen blühen, wertes Volk der Denker, Dichter und Schatzsucher!!!!
Wer sich für diese lohnenswerte Aufgabe mit entsprechendem Rüstzeug wappnen will, dem sei das neue Buch von Jörk Kantel, dem legendären schockwellenreiter ans Herz gelegt. Au Mann, was für ein gelungenes Buch!

kantelbuch

Dienstag, 10. März 2009

cachejudge

cachejudge

cachejudge ist eine unabhängige Plattform zur Bewertung von Geocaches. Geocacher erhalten hier Empfehlungen und Hinweise für sehenswerte und gut gemachte Caches. Aber auch für Owner gibt es hier ehrliches Feedback um ihren Cache zu verbessern.
Jetzt kommen harte Zeiten für alle Sensibelchen, die mit öffentlicher Kritik an ihren Caches nichts anfangen können und im Extremfall diese gerne auch samt den Founds aus den Listen streichen. Herzlichen Dank, cachejudge und auch an den Podcast no. 75 der dosenfischer, die auf das portal aufmerksam gemacht haben.

Holzmünzen

wooden-nickel1woodennickel2

Besonders in den USA verbreitet, sind die so genannten Wooden Nickels oder auf deutsch Holzcoins/Münzen. Diese Holzmünzen sind mit Visitenkarten zu vergleichen, die von Geocachern in einem besuchten Cache hinterla In der Regel sind diese nicht trackable, also man kann sie nicht auf geocaching.com loggen. Einige Cacher haben z.B. die ID eines einfachen TBs mit einer zusätzlichen 3-stelligen Nummer aufgedruckt (z.B.JeeperMTJ). Einige Cacher haben z.B. die ID eines einfachen TBs mit einer zusätzlichen 3-stelligen Nummer aufgedruckt (z.B.JeeperMTJ). Damit lassen sich auch die Holzmünzen loggen. Das ist aber eher einen Ausnahme. Holzmünzen dienen eher als Visitenkarte, Sammel oder Tauschobjekte.
schreibt Rheinländer und weist auch auf einen professionellen Anbieter hin. Eine nette Idee, wohl auch für ewaige wetter- bedingte Bastelstunden, mit oder ohne Tracking Nummer. Marky jedenfalls bietet eine signature item tracking site an. Ein Email soll genügen: warum also nicht ausprobieren?

Aus dem Garmin Museum

Für Gadget Sammler sicherlich interessant: hier aus dem Museum des zwanzig Jahre gewordenen Unternehmens in englischer Sprache. Es handelt sich dabei um den zweiten Teil einer fortlaufenden Serie, auf die von garminblog hingewiesen wurde:

cachecache

tickert über die subkulturen des geocachens aus wien und wil.

Suche

 

CACHECACHE TWITTERGASMS

cachecache on tour

www.flickr.com

Other Blogs

Wichtige Ressourcen

Austrian geocache map: aj-gps.net, die Österreich Statistik.

Cache judge: Bewertungen von Geocachern für Geocacher.

Cachelabel Generator: Vorlagen für diverse Cache Labels.

Dekodiertool: Vom Buchstabenwert bis zum Morsecode.

Cachewiki: Das Wiki rund ums Geocaching.

Geocache.at: Das Blog von aj-gps.net.

Geocaching: Quick Search: Schnellsuche auf gc.com.

Geochecker: Prüf die errechneten Mystery Koordinaten.

Geolex: Geocaching Lexikon in Englisch.

Garmin Österreich: Der Firmenauftritt.

GeoKrety Track deine Reisenden, kostenlos.

Koordinatenumrechner: Ein Service von Dennis Heitmann.

MapsnTrails: Kostenlose Tools und Karten für den Garmin.

Official Seal Generator: Rundstempel Generator.

Reviewer.at Es gibt sie auch in Österreich, die Reviewer!

Statbar Modifier: Ein Statistik Generator (E).

Swiss Geocache Schweizer Informationsportal.

Wikipedia: Geocaching: Die deutsche Seite.

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