Mittwoch, 17. Februar 2010

The Good, the Bad and the Ugly

Ja natürlich, von HeadHardHat ist die Rede und vom Ende der Pionierzeiten des Geocaching.
Summary: Yeah, there is ugly out there. Yeah, there is stupid out there. (...) The point is: there is so much more good.

Der Edelpädagoge und Schöpfer der Geosnippits - Tutorials hat sich auf der Cachercon 2010 vor wenigen Tagen in seiner gutmütig brummigen Art zum Boom von Geocaching ausgiebig geäußert. Bezeichnender Titel seines Vortrags: Media. The Good, the Bad and the Ugly. Die Anleihe an den Titel eines Westerns von Sergio Leone mag für das Thema bezeichnend sein: denn so wie der Spaghettiwestern den heroischen Western amerikanischer Provenienz in den Sechzigern/Siebzigern seiner Unschuld beraubt hatte - scheint der Massenansturm auf Geocaching die Unschuld der Pionierzeiten zu bedrohen. Geocaching wird Volkssport und scheint für so manchen old hand beherrscht von dümmlichen Medienberichten, rücksichtlosen Newbies und gierigen Tourismusbüros.

Aufrecht und ein wenig ungeschickt (und nicht frei von Platituden) steht Headhardhat in der Brandung des Medieninteresses und setzt an zur Ehrenrettung seines geliebten Hobbies. Er wirkt ein wenig tragisch dabei, ähnlich wie viele ähnlich gelagerte Kommentare, die wir in letzter Zeit auf so vielen Blogs lesen durften.

The Good: Durch die Medienberichterstattung hat Geocaching eine breite Öffentlichkeit erreicht; die Berichterstattung über CITO Events befördert das Bewußtsein über die Notwendigkeit des Umweltschutzes, auch wird Wissen über das Hobby schnell weiterverbreitet;

The Bad: Das starke Wachstum der Anzahl von Geocachern bedingt auch zunehmend Umweltprobleme und jene Geocacher, die die Regeln missachten, bedienen meist die Schlagzeilen;

The Uggly: Die sensationslüsterne Medienberichterstattung konzentriert sich auf Umweltsünder, Vandalismus und das Spiel mit der Angst vor Terrorattacken.

Und was sind im Falle Geocaching die einflußreichsten Medien? Headhardhat betont hier die enorme Bedeutung der Socialmedia für den Aufbau von Netzwerken zwischen den Geocachern.

Wen das alles interessiert, der verfolge ihn in zwei Teilen auf Youtube (E):



Dienstag, 16. Februar 2010

Verstecken, suchen, finden

Es gibt sie noch, die Sprachsensiblen, auch unter uns Geocachern. Ich fand diesen Beitrag im Blauen Forum erhellend, weil er das Französische heranzieht, das bei der Geburt des Geo - cache vor 10 Jahren Pate stand. Wenn alle von uns suchen, viele finden aber nur einige verstecken, warum heißen wir dann Geo - verstecker?
42at42 weist darauf hin:
Being an anglophone living in Canada, I have to choose words properly when we use French words in the
English language. I might get extradited to Quebec to face the language police. They exist, google it.
I was wondering if this hobby should be renamed:
Geocacher, Geochercher, and Geotrouver.
hide seek find
Because cacher without the chercher never becomes trouver.
it might make for a long website name though
www.geocachergeocherchergeotrouver.com
Oh never mind, I'll take my chances with the language police, I don't feel like typing in that long of a URL.

Montag, 15. Februar 2010

Literatur als Travelbug

Bei der medialen Verbreitung des Geocachens zieht langsam auch der Kulturbetrieb mit: insbesondere die Hollywoodschinken tragen ihren Teil dazu bei. Auch die Literatur will da nicht außen vor sein, vor allem im englischsprachigen Raum. Ein E-zine, in dem allerlei Erlebnisaufsätze zum Thema Geocaching der Community vorgestellt werden, gibt es schon, aber auch Romane, die sich diesem Thema widmen.

found-and-lost-project-1

Eine neue Initiative in dieser Richtung stellt jene eines Mr. Boudinot dar, auf die er vor kurzem im Blauen Forum aufmerksam gemacht hat. Sein Projekt nennt sich Found and Lost und es soll eine Serie von miteinander verbundenen Kurzgeschichten entstehen, die nur durch Weitergabe zwischen Caches verbreitet werden soll. Eine Websitedazu gibt es auch schon und wer will, kann dem Projekt ja auch auf Twitter folgen. Jedenfalls wird den laminierten Texten ein Travelbug beigegeben: wie etwa im Fall von Juan (TB33NX9) Happy reading, kann man dazu nur sagen und vielleicht erreicht uns ja auch eines dieser Dinger in Kürze. Es klingt sehr nach bookcrossing in eigener Sache, oder?

Sonntag, 14. Februar 2010

Kommentar zum Valentinstag

oder: Lasst Blumen sprechen!

über gravierende datenschutzprobleme

berichtet heise bei facebook
Deutsche Datenschützer prüfen derzeit, ob Facebook gegen das Safe-Harbor-Abkommen zum Austausch personenbezogener Daten zwischen der EU und den USA verstößt. Facebook hatte im Dezember die Datenschutzeinstellungen geändert. Seither ist beispielsweise das Profilfoto grundsätzlich öffentlich. So sollen auch Nutzer mit verwechselbaren Namen wie etwa "Helmut Müller" eindeutig von ihren Freunden identifiziert werden können. Die Datenschützer gehen davon aus, dass Facebook den europäischen Datenschutzregeln nicht entspricht (...)

und google buzz

Nach dem Start ist Googles Mikroblogging-Dienst Buzz in der Netzgemeinde kritisch unter die Lupe genommen worden. Dabei kamen einige Schwächen ans Licht. So wurde zum Beispiel massiv kritisiert, dass der Dienst Benutzer dazu verleitet, ihre Buzz-Kontakte zu exponieren. So folgte ein Buzz-Nutzer nach der Einrichtung des Dienstes automatisch den Kurznachrichten der Google-Mail-Teilnehmer in seinem Adressbuch. Diese Information sowie die Namen der Teilnehmer, die seinen Nachrichten folgen (Follower), war für jedermann einsehbar, der das öffentliche Profil des Nutzers besuchte (...)
Falls man all diese Bedenken nicht teilt, mag man/frau sich letztendlich von jener Formel überzeugt zeigen: Google Buzz + Reader + Twitter + Facebook = Noise

Eine Videoparodie zum Abschluß:

Beängstigend gut

Google's Liquid Galaxy: eine Rundumsicht mit 8 LCD Bildschirmen unter Verwendung von Google Earth und Street View.

Freitag, 12. Februar 2010

Der Brückenschlag

Gute Nachrichten aus der Welt der Rettung für abgängige Reisende!
In den letzten Wochen haben sich über 1000 neue Geocacher überall auf der Welt registriert. Besonders freuen wir uns, dass es jetzt auch Freiwillige in Nordamerika gibt. Schaut Euch einfach mal die Karte der beobachteten Gebiete an *grins*. Da sind sogar Alaska, Australien Estland und der Oman dabei.
Der von cachecache schon einmal erwähnten Plattform tb-rescue ist es innerhalb weniger Wochen gelungen auch in den USA Fuß zu fassen: was natürlich all diejenigen freut, die ihren Hilferuf "Rette meinen TB" über den Großen Teich schicken müssen. Mir ist nicht bekannt, ob es in den USA bislang solche Dienste gab oder nicht: auf jeden Fall sei dem tb-run und tb-resue Team herzlich gratuliert! Bedauerlich, dass es in Österreich noch so wenig offiziell zu retten gibt. Denn auch der gemeine Ösi hat das Recht und sollte sich instande setzen, an der Jagd nach dem Titel "Mutter Theresa der Travelbugs" beteiligt zu werden. Also sendet Eure Hlferufe aus, ihr Österreicher!

P.S. Nur das Design stört, ja das Design .......... Aber ich bin schon ruhig!

Donnerstag, 11. Februar 2010

Geocaching Online Shops höchst professionell

Erster Fall: uk geocacher
Zweiter Fall: Petling

Geocachen auf dem iPad

ibapddd

Es ist noch nicht mal erhältlich und kaum jemand hielt es in Händen: aber schon macht sich die Geocacher Community offenbar ernsthaft über den Einsatz des Dings Gedanken. Ein thread dazu im im Österreichischen Geocaching Forum beginnt mit user lachwurzn (sic!) folgendermaßen:

Ich glaube, daß das iPad grundsätzlich gut geeignet wäre, um es für Geocaching zu verwenden:
* GPS/Kompaß ist in den 3G-Modellen vorhanden
* der Prozessor ist weitaus schneller als beim iPhone
* der zur Verfügung stehende "Bildschirmplatz" kann für weit mehr angezeigte Informationen (z.B. in Cache-Listen, maps, Google Earth & co) für Geocaching-Apps verwendet werden als dies beim iPhone bereits der Fall ist.
* Vor-Ort logging auf GC.COM wird durch die eingebaute Tastatur auch praktisch möglich. Am iPhone war dies technisch machbar, aber immer noch spaßgebremst.

Die fehlende Kamera und der nicht-vorhandenen Flash-Support kratzt mich für Geocaching-Zwecke nicht.

Signifikante Probleme sehe ich aber:
* im Handling des Formfaktors: man schleppt eher keine so große Scheibe mit beiden Händen durch die Gegend, wenn's ein Telefon grundsätzlich auch tut.
* multi-Tasking (z.B. zum Umschalten zwischen der originalen GC.COM app und Geocaching Buddy oder Rechen-Apps) fehlt zumindest bis zur OS 4.0 noch immer. Ob ein dies lösendes Jailbreak für's iPad so bald möglich sein wird, bleibt abzuwarten.


Und dann das Für und Wider, in gewohnter sich langsam ausdünnender Argumentationsstruktur. Wen es interessiert, der mag das gerne nachlesen.

Buzz, buzz, buzz

Die österreichische Bloggerin und socialmedia Expertin Jana Herwig hat sich gestern in einem Beitrag mit Google Buzz beschäftigt und mal so herumprobiert, gewohnt kompetent. Hier das Intro ihrer ersten und ein wenig skeptischen Betrachtungen:
(...) Auf dem Radar hatte ich Buzz nicht, aber wenn man krank zuhaus liegt, dann lenken Tweets ab – und da ging’s heute abend um Google Buzz, die vermeintliche Antwort auf Twitter, Facebook, what have you. Im regulären Browser wird Buzz erst in den nächsten Tagen verfügbar sein (EDIT: wenn Google Buzz nicht ‘funktioniert’, könnte es also daran liegen, dass es einfach auf das eigene Account noch nicht draufgespielt wurde – Geduld!). Wer aber ein Smartphone hat – vermutlich wähnt Google in dieser Gruppe die potenziellen Early Adopter -, der kommt jetzt schon ran (....)
Wer dann den recht ausführlichen Blogeintrag zu Gemüte geführt hat, kann sich ja das Video über des offiziellen Launch Events von Google ansehen:

Mittwoch, 10. Februar 2010

Groundspeak goes socialmedia - sorry?!?

Manchmal liefern die Twitteranten auch gute Hinweise auf Amüsantes, das über den Schrebergarten individueller Befindlichkeit hinausgeht. Cacheadvance hat uns gestern auf einen Hinweis von Jeremy Irish (CEO Groundspeak) aufmerksam gemacht, dass im Unternehmen ein Social Media Experte notwendig wird:

We are searching for a fun, engaging person who can connect with a diverse audience in person and through social media channels to serve as Groundspeak's Social Media Specialist.
The Social Media Specialist will listen to our online communities and generate ideas for implementing a creative and inspiring social media strategy that encompasses Facebook, Twitter, YouTube, Flickr and other social media sites as well as the Groundspeak blog. The goal is to grow and strengthen our current communities through increased social media presence.
The person in this position will also act as the company historian and will be responsible for researching and identifying the best stories within the Groundspeak communities and documenting these stories in writing, photos and/or video interviews.
Person may be asked to travel 5-10% of the time.
Please send cover letter and resume with a link to your blog or writing sample to jobs@groundspeak.com.


Es liegt angesichts des Zustandes der Plattform von GC.com nahe, zynisch zu werden. Wohlan! Wir freuen uns, wenn sich die Anzeichen mehren, dass in Zeiten des allgemeinen Übergangs zu Web3.0 bei Groundspeak hinsichtlich Web 2.0. zarte Pflänzchen der Überlegung gesät werden. Wobei die Bedürfnisse der User von geocaching.com meist schon zufriedengestellt wären, wenn man es schaffen würde, eine gescheite Suchfunktion zu installieren. Das neben anderen Unzulänglichkeiten sollte man/frau in Seattle ohnehin schon wissen und wird auch durch die angedrohte Befragung nicht zu lösen sein.

Aber wir sind wohl zu verwöhnt: und behelfen uns damit, bei Recherchen eines Geocaches lieber zunächst Google zu kontaktieren. Die schaffen das von Außen ohne Probleme: mit exaktem Namen, GC Verweis und Link. Auch ohne Web 2.0. und socialmedia. Und es ist mir völlig wurscht, ob das Blog noch zusätzlich mit socialmedia Angeboten kleckert. *grrrrrrrrrrrrrr*

Dienstag, 9. Februar 2010

Die Geocaching Diät

Chasing family dreams: der etwas modifizierte Zeitvertreib.

gcdiaet

Nicht nur Statistik - Freunde zählen täglich ihre Caches, auch andere quälen sich mit der Relation von gefundenen Caches und dabei vergangenen Tagen. Da sind auch die DiätspezialistInnen, die Geocaching zum Abnehmen nutzen. Martin Pedersen definiert es an seinem ersten Diättag folgendermaßen: 998 Geocaches – 2494km on foot – 100lbs – 364 Days!
Wer will, kann seine Erfolge mitverfolgen. Wir halten derzeit bei Tag 22: 938 Geocaches – 2355 km on foot – 88lbs – 343 Days! Eine ausgeglichene Statistik, würde cachecache meinen, oder? Mehr darüber zu hören auf dem neuen Podacher Podcast no. 255. Wir wünschen jedenfalls viel Erfolg, beim Finden wie Verlieren! Go Martin, go!

cachecache

tickert über die subkulturen des geocachens aus wien und wil.

Suche

 

CACHECACHE TWITTERGASMS

cachecache on tour

www.flickr.com

Other Blogs

Wichtige Ressourcen

Austrian geocache map: aj-gps.net, die Österreich Statistik.

Cache judge: Bewertungen von Geocachern für Geocacher.

Cachelabel Generator: Vorlagen für diverse Cache Labels.

Dekodiertool: Vom Buchstabenwert bis zum Morsecode.

Cachewiki: Das Wiki rund ums Geocaching.

Geocache.at: Das Blog von aj-gps.net.

Geocaching: Quick Search: Schnellsuche auf gc.com.

Geochecker: Prüf die errechneten Mystery Koordinaten.

Geolex: Geocaching Lexikon in Englisch.

Garmin Österreich: Der Firmenauftritt.

GeoKrety Track deine Reisenden, kostenlos.

Koordinatenumrechner: Ein Service von Dennis Heitmann.

MapsnTrails: Kostenlose Tools und Karten für den Garmin.

Official Seal Generator: Rundstempel Generator.

Reviewer.at Es gibt sie auch in Österreich, die Reviewer!

Statbar Modifier: Ein Statistik Generator (E).

Swiss Geocache Schweizer Informationsportal.

Wikipedia: Geocaching: Die deutsche Seite.

Gäste bei cachecache

Site Meter

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de

Add to Technorati Favorites

Technorati Profile

Bloggeramt.de

blogoscoop Subscribe

Archiv

Juni 2026
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 1 
 2 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
 
 
 
 
 
 
 
 

Credits


andere geogames
ausrüstung
best of böse
blogs
caches
comics
events
fremdenverkehr
geocoins
grundsprech
kids
kultur
lost place
mac.cache
map and data
medien
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren