Mittwoch, 10. März 2010

Poken your events?

Der Poken und die Geocacher Community.

poken

Erst vorgestern hat der Österreichische ReviewerGC_Tafari über das elektronische business card tool namens poken getwittert, einen Tag später legte das Unternehmen auf seiner Website nach und stellt seine Idee der pokenEVENTS vor.

Die Idee: Kleine USB Sticks in witzigem Design, die bei gegenseitiger physischer Berührung Socialmedia - Kontaktaten (Facebook, Flickrs, Twitter & Company) der austauschwilligen BesitzerInnen übertragen und zuhause elektronisch in eine Timeline und eine Adressdatenbank eingespeist werden können. Die Poken Idee ist witzig, hip und wahrscheinlich auch sinnvoll, wenn sie sich unter den socialmedia Nutzern breit durchsetzen sollte. Denn damit das funktioniert, muss die neue Bekanntschaft natürlich auch einen poken besitzen.

Wer die pokenEVENT Idee genauer für kommende Geocaching Events und Megaevents durchdenkt, könnte durchaus auch Sinnvolles für die Geocaching Community kreieren. Nicht nur neue Netzwerke wären leicht herzustellen sondern auch Events bekämen ein zusätzlich verbindendes Element: vom identitätsstiftenden Design eines custom made pokens ganz zu schweigen. Es müssen nicht immer Geocoins sein, die ein Megaevent begleiten: auch ein mit dem Event gebrandetes Token, das die Möglichkeit bietet, eine Fülle von neuen Kontakten nach Hause nehmen, mag für die Besucherinnen von Interesse sein. Hier ein kleiner Auszug aus dem generellen Angebot, das ein solches Token dem Event machen kann:
• The unique poken devices are an instant icebreaker - enhancing social interaction and increasing the frequency of networking opportunities
• Just touch and go - Social business cards are exchanged in a matter of seconds by touching the two pokens together –– this reduces the need for paper cards and improves networking efficiency
• The poken social business card contains a photo, contact information (email, phone number, and address) and direct links to up to 40 social networks – this profile is richer and of higher value for attendees
• Users can manage all contacts gathered at the event on a branded Poken website using a unique Social Dashboard – see who you met, when you met and instantly access peoples’ social profile
• Users can export to MS Outlook, AppleMail or Salesforce.com following the event, eliminating the need for post-processing stacks of business cards
• Networking success at the event can easily be measured with Poken’s post-event tracking & analytics tools


Das Poken wird sich generell durchsetzen, wage ich schon jetzt zu behaupten. Nur der Preis zwischen 10 und 30 EURO spricht gegen eine schnelle Verbreitung. Ob jedoch die Geocaching Community darauf reagieren wird, wage ich zumindest für Österreich zu bezweifeln: denn socialmedia - affin scheinen die "modernen SchatzsucherInnen" ja hierzulande nicht gerade zu sein. Und auch das derzeit einzige Online Shop in Österreich ist nicht nur unverschämt teurer als viele andere im europäischen Raum, sondern liefert auch nur gegen Vorkasse oder Nachnahme (sic!!!). Perchtoldsdorf ist eben anders.

Das alles ist Spielerei, zugegeben. Aber spielen tun wir doch gerne, oder? Hat wer von euch schon so einen Winzling?

Trackback URL:
http://cachecache.twoday.net/STORIES/poken-your-events/modTrackback

Schrottie (Gast) - 10. Mrz, 09:08

Ich habe noch keinen, hätte aber einen, wenn die Dinger in meinem persönlichen Umfeld vorhanden wären. So aber bin ich der Einzige und mit mir selbst muss ich die Kontaktdaten nicht austauschen. ;)

Aber insgesamt ist das eine feine Idee, von der ich noch immer hofffe das sie sich irgendwann durchsetzt. Ich sehe es erstmal noch wie das Medium Email. Wenn man vor 10 Jahren jemandem seine Mailadresse gegeben hat oder eben nach dessen fragte, dann wurde man nur komisch angeschaut. Heutzutage ist es selbstverständlich eine Emailadresse zu haben (und auch zu benutzen). Und in Anbetracht der stiegenden Nutzerzahlen solcher Communities dürfte vielleicht auch das nette kleine Poken eine Chance bekommen. Irgendwann.

KoenigDickBauch (Gast) - 10. Mrz, 10:18

Und da versteh ich nicht, das der Bundesregierung so einen riesige Welle der Entrüstung entgegen schwappte, als sie ihren elektronischen Pass vorstellte. Der gläserne Bundesbürger. Und nun kommt so was durch die Hintertür.

Schrottie (Gast) - 10. Mrz, 10:19

Nicht wirklich. Hier geht es um Kontaktdaten von Social Networks, bei denen man selbst bestimmt wem man sie gibt. Das Ding ist ja nicht wie ein RFID-Chip auf Meter auslesbar, es wird schon der direkte Kontakt benötigt. Also eine vollkommen andere Baustelle als der elektronische Pass mit biometrischen Daten.
Michael (Gast) - 23. Mrz, 14:22

Freiwillig

Es ist doch ein riesen unterschied ob man was freiwillig sich zulegt um dann seine Daten überall zu verteilen oder ob man das MUSS, weil der staat das so vorsieht - finde ich zumindest.
Ich find Poken aber eher nutzlos - dafür einen Standard und Iphone Integration wäre ws. sinnvoller ;)

Gruß Michael
radioscout (Gast) - 10. Mrz, 17:22

Alt?

Interessant aber im Prinzip schon alt.
Vor vielen Jahren wurde ein System vorgestellt, welches IIRC durch kapazitive Kopplung Daten beim Händedruck zwischen PDAs oder Handys übertragen konnte.

moncay - 10. Mrz, 22:08

kapazitive Koppelung

- was ist das eigentlch?
Papst Bene (Gast) - 11. Mrz, 08:36

"Nachnahme"

Warum das "sic!!!" hinter Nachnahme?

Gast (Gast) - 28. Sep, 11:56

Nachnahme/Nachname

Weil auf der Seite "www.mein-poken.at" tatsächlich mehrfach (u.a. in den AGB) von "Nachnahme" (statt Nachname") die Rede ist?
Dave (Gast) - 26. Mrz, 18:36

Wozu das Ganze?

Von Poken höre ich gerade das erste Mal, und ich kann mir auch nicht wirklich vorstellen, dass sich das durchsetzt, schon allein aus dem Grund, der auch in diesem Artikel angeführt wird: Weil man dafür bezahlen muss. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das auf breites Interesse stoßen wird – für mich ist es jedenfalls nichts.

Martin Peters (Gast) - 6. Mai, 12:47

Ich glaube Poken ist zu teuer

Ich habe von Poken auch noch nichts gehört. Ich rechne aber auch nicht, davon nochmal zu hören. So ein Gerät kostet viel zuviel Geld. Wer gibt schon bis zu 30 € für ein Gerät aus, dass nur dann eine sinnvolle Funktion erfüllt wenn wirklich viele bereits über eines verfügen.
Aber die Idee an sich ist interessant. Nur sehe ich noch weitere Probleme ...
Wenn man sich die Debatten um Facebook, Studivz, Google-Street-View, etc vor Augen führt, ist es nur allzu wahrscheinlich dass der Service, sobald er populär geworden ist, einer massiven datenschutzrechtlichen Kritik ausgesetzt werden wird.

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